Abstract

Gertrude Bucks (1899) The Metaphor: A Study in the Psychology of Rhetoric (Die Metapher: Eine Studie in der Psychologie der Rhetorik) ist ein einzigartiges Essay. In vielerlei Hinsicht prognostiziert das Essay die Metaphern des zwanzigsten Jahrhunderts in der Rhetorik, der Linguistik und den Kognitionswissenschaften, inklusive Richards (1936) gefeierten Bemerkungen über die mentale Grundlagen von Metapher, sowie der einflussreichen “konzeptuellen Metapher” in Lakoff und Johnson (1980). Bucks Essay spiegelt auch die Themen der Metaphern welche die Deutsch und Französisch lexikalische Semantik des neunzehnten Jahrhunderts faszinierten. Die Metapher ist zwar ein Original, aber eine dennoch vernachlässigt Verbindung der rhetorischen Tradition, der linguistischen Wende und der Kognitionswissenschaft. Wir kartographieren die Konturen dieses Zusammenhangs, und explizieren, wie Bucks Argumente in die Geschichte der kognitiven Metapherstudien hineinpassen, mit einem Augenmerk sowohl auf Müllers Philologie des neunzehnten Jahrhunderts als auch bezüglich Lakoff und Johnsons Linguistik zwanzigsten Jahrhunderts.

Journal
Rhetorica
Published
2017-02-01
DOI
10.1525/rh.2017.35.1.75
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